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Meinen Eltern bin ich sehr dankbar. Papi (Burghardt Alexander Bargel) kam aus Königsberg
, und Mami aus dem Hessenland bei Wetzlar (Oberquembach). Der O-Ton erzählt einen Teil seiner Geschichte... sicher den Wichtigsten!
Beide führte ihr Lebensweg in die Heilsarmee, in der sie dann als Offiziere (ordinierte Geistliche) in den verschiedensten Funktionen und Aufgabengebieten tätig waren. Von lokaler Gemeindeleitung in verschiedensten Städten über Nationale Jugendarbeit, von Ausbildungsschule (Basel/CH) bis Bereichsleiter für die Heilsarmee in Berlin... war alles drin.
Manche Leute sagen, weil sie in der Heilsarmee waren, hat auch mich mein Weg dort hinein geführt. Das ist einfach Quatsch! Richtig ist, dass sie uns ein ehrliches Christsein vorlebten; mit und ohne Uniform. Wir Kinder konnten als erste prüfen, ob die kernige Predigt auch im Alltag ausgelebt und die Gottesbeziehung ernst genommen wird. So gesehen hatte ich einen Vorteil und konnte schon früh etwas über Jesus Christus erfahren. Der Haken bei mir war, dass ich ca. zwei Jahre lang uniformtragendes Mitglied der Heilsarmee wurde, ohne selber ein bekennender Christ zu sein. Da war die Falle... eine Form ohne Inhalt... aber nun ist alles gut und überhaupt ist das eine andere Geschichte.  Mein Vater, von denen, die ihn noch kennen, liebevoll ‘Buba’ genannt, verstarb leider 1990 sehr plötzlich. Er durfte noch den damaligen Weltkongress der Heilsarmee in London miterleben und wurde dann in der nächsten Nacht (wie wir bei der Heilsarmee respektvoll sagen) von seinem himmlischen Vater ‘zur Herrlichkeit befördert’. Diese Bezeichnung verwenden wir um deutlich zu machen, dass für uns Christen der irdische Tod nicht die Endstation ist. Die Bibel spricht von einer wunderbaren Ewigkeit, die denen bereitet ist, die Jesus Christus als ihren persönlichen Herrn und Retter angenommen haben. In Gottes Reich eintreten zu dürfen... das ist schon eine Beförderung! Allerdings... manchmal fehlt er mir/uns doch sehr. So ist das halt bei ‘Menschens’.
Papi und Mami haben gerne zusammen gesungen. Am liebsten Lieder die ihre Lebensbasis und Beziehung zu Jesus Christus wiedergeben. Zwei dieser Lieder finden nun den digitalen Weg ins Netz. Das eine Lied erzählt die Geschichte von Mose.
Auf den Kinder- und Jugendfreizeiten musste es oft gesungen werden. Das zweite ist ein Duett mit Mami. Auch wenn das Lied alt ist hat es nichts von seiner Schönheit und Wahrheit verloren. Wer den Inhalt erlebt hat, kann das bestätigen: ‘Gott kennt all meine Schwierigkeiten’.
(Text: Heuckelbach / Musik: Ursula Bargel) |
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